WKOÖ Impuls Tage 2021

Ich war heute bei der Eröffnung der Impuls Tage 2021 in Linz mit dabei und es ging natürlich um das Thema der Digitalisierung. Über die Highlights möchte ich euch jetzt kurz berichten.

Die Impulstage wurden mit einem Interview mit der WKOÖ Präsidentin Doris Hummer und Wirtschafts-Landesrat OÖ Markus Achleitner eröffnet. Es ging natürlich um Themen wie Digitalisierung, digitale Infrastruktur, sowie Förderungen und IT-Sicherheit.

Punkto Förderungen; vor der Corona Pandemie wurden digitale Vorhaben in der Höhe von einigen Hundert Tausenden Euro gefördert. Im Jahr 2020 waren es dann plötzlich 7 Millionen Euro und 2021 stehen 8 Millionen Euro zur Verfügung, wobei mehr als die Hälfte davon bereits ausgeschöpft ist. Wenn du also als Unternehmer*in eine Webseite/Webshop oder ähnliches digitales Projekt beabsichtigst, kannst auch du die Förderungen beanspruchen. Mehr dazu gibt es bei Digital Starter 21. Es lohnt sich!


Weiter wurde über die digitale Infrastruktur gesprochen, welche ein heißes Eisen ist, vor allem in den ländlichen Regionen Österreichs. Es gibt nämlich je nach Lokation riesige Unterschiede in den Errichtungskosten. Ein digitaler Anschluss in der Stadt kostet um die 450 Euro, wobei ein Anschluss am Land bis zu 16.500 Euro kosten kann. Da die Kapazität und Geschwindigkeit gerade essenzielle Themen sind, hat sich das Land Oberösterreich dafür 84% der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel Österreichs geschnappt. Hoffen wir daher als Nutzer bald auch im Alltag die Auswirkungen der ausgebauten digitalen Infrastruktur positiv spüren zu können!


Die IT-Sicherheit ist ebenso wichtig, wie alle vorherigen Themen und die WKO plant bei diesem Thema stark zu informieren und zu unterstützen. Es wurde betont, dass die standardisierten, normierten Lösungen ihren Nutzern momentan die höchste Sicherheit bieten können.


Im zweiten Interview, mit Hermann Erlach von Microsoft Österreich und Gerfried Stocker von Ars Electronica Center, ging er vor allem um die Cloud Lösungen, aber auch um den aktuell herrschenden digitalen Feudalismus (einige Big Player, welche die Mehrheit des digitalen Marktes bestimmen). Herr Stocker brachte einen guten Gedanken mit; er sieht digitale Daten als einen Rohstoff und meint, jetzt geht es darum diesen Rohstoff zu veredeln. Er nennt es 'die Veredelung des Rohstoffs digitale Daten'. Mit anderen Worten, wir haben bereits alle Daten die wir brauchen. Fast alles ist erfasst. Jetzt geht es darum klug mit diesen Daten umzugehen um das Optimum rausholen zu können.

Herr Erlach brachte widerrum einen tollen Gedanken aus der Praxis. Auf die Frage was wäre jetzt also wichtig zu tun, worauf sollten wir uns als Menschen konzentrieren antwortete er, dass die digitalen Fähigkeiten des Einzelnen das absolute Alpha und Omega sind. Es sind die digitalen Skills, welchen sich die Menschen aneignen sollten, um mit der digitalen Ära, welche derzeit im Trend ist, den Schritt mithalten zu können. Die Zeit der Angst, oder der Einstellung 'das betrifft mich nicht' ist definitiv zu ende.


Zum Schluss haben noch zwei Unternehmen ihre Digitalisierung Projekte präsentiert um das Thema Digitalisierung im Unternehmen schmackhaft zu machen. Ich möchte an dieser Stelle an meinen Blog Artikel Online Software (ERP, Buchhaltung) verweisen.

Als Finale konnten wir noch den Ars Electronica Festival in "Kepler's Garden" hautnah am Campus der Johannes Kepler Universität Linz erleben, sogar mit Highlights wie diesem:


Ein digitales Schusswort von mir:

Analog war gestern.

Digital ist heute.

Was morgen sein wird, wird uns bestimmt überraschen.


Eure digital begeisterte Alexandra

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